Bürgerverein Scheel

Vereins-Historie

Informieren Sie sich hier über die Entstehungsgeschichte und die Entwicklung des Bürgervereins Scheel e.V.

 Das Scheeler Wappen

 

 

1883-1986   1987-1996   1996-heute

 

1883

Gründung des Schützenvereins in Scheel 

1891

Gründung der freiwilligen Feuerwehr Scheel

1900

Scheel ist mit 350 Einwohnern nach Lindlar größter Ort der Gemeinde 

1905

Wasserleitungsgenossenschaft Scheel wird gegründet. 

1907

Alle Häuser erhalten Hausnummern. 

1913

Kaiser Wilhelm II. fährt durch die Gemeinde Lindlar. 

1921

Anbindung an das elektrische Licht Elektrizitätsgenossenschaft Scheel wird gegründet

1926

Musikverein Scheel wird gegründet

1928

Öffentlicher Fernspreher in Scheel

1930

Gründung des Arbeitersportvereins "Schwarz-Weiß-Scheel"

1934

Auflösung der der freiwilligen Feuerwehr und Neuernennung als Löschpolizei

1934

Arbeitersportverein wird verboten

1934

Karnevalsverein "Raderdoll" wird gegründet

1944

Bomben auf Scheel. Mehrere Häuser werden beschädigt und zwei total zerstört. Ein zweijähriger Junge kommt zu Tode.

1945

Besetzung am 12. April durch die amerikanischen Truppen.

1946

Fusion der Fußballvereine Schwarz-Weiß Scheel mit der DJK-Frielingsdorf zur Spielvereinigung Frielingsdorf-Scheel

1955

Auflösung der Elektrizitätsgenossenschaft Scheel

1970

Gründung des Bürgervereins

1971

Die Aktivitäten des BV werden forciert. So stellen die Mitglieder 34 Bänke und
7 Papierkörbe im Dorf auf. Spazier- und Wanderwege werden hergerichtet.

1972

Die Grünanlage an der Eibachstraße wird durch den BV angepachtet.

1973

Einweihung der Grünanlage mit dem neu erstellten Brunnen am 19./20.05.1973.
Scheel wird Kreissieger des Rheinisch Bergischen Kreises beim Wettbewerb
“Unser Dorf soll schöner werden”.

1974

1. Sieger auf Kreisebene beim Wettbewerb “Unser Dorf im Blumenschmuck”.
Scheel gehört nach der Gemeindegebietsreform künftig zum Kreis Oberberg.

1975

Überraschender Erfolg:
Im Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” erreicht Scheel direkt im ersten
Jahr der Kreiszugehörigkeit den Siegerplatz. Die Landeskommission belohnt die
Scheeler für ihre großen Anstrengungen mit einer Silberplakette.
Eine eigene Jugendgruppe wird im BV gegründet.
Freilegung und Neuaufbau des Ziehbrunnens “Engelsloch” durch die Familien
Braun und Sauermann.
Renovierung der Burgruine Neuenberg.

1976

Bepflanzung der “Alten Landstraße” mit 200! Birken.
Einweihung des neu erstellten Kinderspielplatzes.
Wiederaufbau des Wegekreuzes am Ortseingang von Scheel durch Hans Ufer.

1977

Scheel wird Kreissieger beim Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden”.
Auf Landesebene erhielt man die Bronzemedaille.
In der Grünanlage wurden 3 Parklampen aufgestellt.
Das Buswartehäuschen wird erneuert und passt sich nun im bergischen Fachwerkstil dem allgemeinen Ortsbild an.

1978

Erste Durchführung des traditionellen Dorffestes “Treff in Scheel”.
Grillhütten in Dassiefen und an der Ruine Neuenberg werden errichtet.
Der BV legt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lindlar einen
Autowanderparkplatz an der Dassiefenstraße an.

1979

Wieder Kreissieger beim Verschönerungswettbewerb und eine Silberplakette
auf Landesebene.

1980

Anschluss an die Erdgasversorgung. Gemeinsam informierte die
Aggergasgesellschaft und der BV die Bürgerinnen und Bürger über die
Möglichkeiten einer Anbindung.

1981

Ein schneereicher Winter veranlaßt den BV für den Abtransport der
Schneemassen, Mittel für die Fahrzeuganmietung bereitzustellen.
Der erste traditionelle Familienwandertag wird mit großer Beteiligung
durchgeführt.
Hohe Kosten für die Kanalanschlußbeiträge führen zwischen Gemeinde
und Einwohnern zu vielen Diskussionen und Streitigkeiten. Am Ende setzte
sich die Gemeinde weitgehenst durch.
Kreissieger beim Verschönerungswettbewerb und eine Silberplakette auf
Landesebene. Aufgrund dieser und vorjähriger Erfolge schreibt die Presse
“Die Scheeler gehören immer zu den Siegern” (BLZ 8/81).

1982

Die angelaufenen Kanalarbeiten werden fortgesetzt. Erste Versammlungen
für das anstehende Flurbereinigungsverfahren finden statt.

1983

Kreissieger beim Verschönerungswettbewerb und eine Silberplakette
(mittlerweile die 4-te!) auf Landesebene.
Zu Werbezwecken für das Dorffest fährt eine Woche lang die Postkutsche
aus Nümbrecht-Wiehl durch die Gemeinde Lindlar.

1984

Im BV wird ein Ausschuß für das Flurbereinigungsverfahren gebildet. Der
neue Friedhof erhält aufgrund des starken Wildfraßes einen Zaun.

1985

Erstmals pausiert Scheel bei den Verschönerungswettbewerben. Der Grund
hierfür ist in der Verärgerung über die - jedenfalls aus Sicht der Scheeler
Bürger - ungleiche Behandlung in Sachen Kanalanschlußgebühren seitens
der Gemeinde Lindlar zu sehen.

1986

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der neugestaltete Wettbewerb “Unser Dorf...” zwingt Scheel zu großen Anstrengungen in der Vorbereitung. Die Mühe hatte sich gelohnt, Scheel wurde Kreissieger. Das Dorffest fällt zu Gunsten einer Veranstaltung der Feuerwehr aus, jedoch
nicht das zur Tradition gewordene “Hahneköppen”.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1987

 Scheel nimmt am Landeserwerb “Unser Dorf soll schöner werden” teil und gewinnt eine Bronzemedaille.
Ein Ausflug im September führt nach Köln. Wir besichtigten das Rundschauhaus und es schloß sich ein Altstadtbummel an. 
 

1988

 Im Dezember 1987 erscheint die 1. Auflage des Scheeler Buches “Ein bergisches Dorf”. Bis Anfang Januar 1988 sind bereits ca. 700 Exemplare verkauft. Der BV Scheel setzt sich für den Erhalt des Straßennamens “Alte Landstraße” im Bereich Scheel ein. Beim Kreiswettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” gewinnt Scheel die Silbermedaille. Das Kurfürstenloch wird wieder hergestellt. Die “Alte Landstraße” wird im Bereich zwischen “Homburger Weg” und “Pohlergarten” als Baustraße ausgebaut.

1989

Die Planungen für ein Dorfhaus laufen an. Im August findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung wegen des Baus eines Bürgerhauses statt. Es gibt Proteste gegen das geplante Bauvorhaben. Es werden zahlreiche Gespräche zwischen dem BV-Vorstand, einer “Bürgerinitiative zur Rettung der Grünanlage” und der Gemeindeverwaltung geführt, um zu einem Kompromiß zu finden. Die Fronten verhärten sich. 

1990

Bemühungen um eine Kompromißlösung zur Errichtung eines Dorfhauses scheitern. Auf der Jahreshauptversammlung im März tritt Egon Schmidt nach 18 Jahren als Vorsitzender zurück. Bis auf eine Ausnahme stellt sich auch der gesamte übrige Vorstand nicht mehr zur Wiederwahl. Es wird ein komplett neuer Vorstand gewählt. Neuer erster Vorsitzender wird Wilfried Blumberg. Egon Schmidt wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Der nordrhein-westfälische Umweltminister Klaus Matthiesen besucht Scheel. Beim Kreiswettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” gewinnt Scheel erneut Silber. Am 3. Oktober wird im Park als Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands eine Linde gepflanzt.
 

1991

 Am Park wird ein Schaukasten aufgestellt. Die Feuerwehr Scheel feiert im Juli ihr 100-jähriges Bestehen; deshalb findet das Dorffest im August nur an einem Tag statt. Der BV organisiert einen Ausflug zur Bundesgartenschau nach Dortmund.

1992

Beim Dorfwettbewerb gewinnt Scheel erneut Silber. Franz Josef Sauermann wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Bänke und Sitzgruppen werden neu gestrichen und repariert. Am “Homburger Weg” und an der “Alten Landstraße” werden Info-Tafeln angebracht. Der Wandertag am 3. Oktober führt zur Besichtigung der Leppe-Deponie.

1993

 Der BV beteiligt sich erneut am Rosenmontagszug. Eine Besichtigungsfahrt zum RWE wird durchgeführt. Das Dorffest findet ab diesem Jahr komplett im Park statt. Es finden zahlreiche Gespräche mit der Gemeindeverwaltung statt, um eine Renaturierung des Dörner Siefen zu erreichen.

1994

Die Warsteiner Brauerei wird besichtigt. Silberne Auszeichnung beim Dorfwettbewerb. Die Scheelbachhalle wird mit einem Festakt eingeweiht. Eine Nachbildung des alten Wegekreuzes der Familie Ufer/Roßmeisl wird an der Ecke Alte Landstraße / Neuenbergstraße aufgestellt. 

1995

Der Bürgerverein feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem großen Festakt in der Scheelbachhalle. Der Vorsitzende Franz-Josef Sauermann erinnert an die Motive, die damals zur Gründung des Vereins geführt hatten. Der Ort sei alles andere als einladend gewesen, mit offenen Wassergräben und kaputten Straßen. Von öffentlicher Seite sei so gut wie nichts geschehen, also blieb nur ein Ausweg: Die Bürger müssen selbst die Ärmel hoch krempeln.
Dementsprechend war dem ersten Vorstand der Auftrag erteilt worden, die Gemeinschaft der Bürger im Ort zu festigen, Gemeinschaftseinrichtungen zu schaffen und zu pflegen, sowie die Vertretung der öffentlichen Belange seiner Mitglieder gegenüber allen Institutionen wahrzunehmen.

Gratulation vom BV an Kathrin Scheer zur Europameisterin im Solo-Gardetanz. Der diesjährige Ausflug geht zum Rheinischen Braunkohletagebau und zur Landesgartenschau nach Grevenbroich.

1996

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich ist die Renaturierung des Dörner Siefen vollendet. In diesem Zusammenhang wird auch der Hohlweg neu gepflastert. Im Juni steigt die große Einweihungsfeier.
Wieder Dorffest! Die Kommission bestaunt den renaturierten Bachlauf im Potthof und die Neugestaltung der Straße. Ergebnis > Silbermedaille und Sonderpreis für Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Lebensräumen naturnaher Gewässer im Dorf.
Die Sitzecke im Potthof wird neu gestaltet; die Brücke unterhalb der Zwergenhöhle wird repariert und oberhalb der Zwergenhöhle ein neuer Zaun angebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1997

 

Eine Karaoke-Show tritt erstmals beim Dorffest auf. Gelsenkirchen begrüßt eine Scheeler Besuchergruppe beim jährlichen Ausflug zur Bundesgartenschau.

1998

Eibach erhält mit Hilfe einer Privatinitiative von Franz Ommer ein neues Kreuz.
Die Maßnahme wird mit einer neuen Bank des Bürgervereins abgerundet.

1999

Schon im Januar zeichnet sich ab, daß der Bürgerverein die Scheune von Alfred Frielingsdorf nur noch kurze Zeit nutzen kann. Im Oktober wird die Scheune ausgeräumt. Die Planung und die Verhandlungen für ein neues Haus im Park laufen an.
Dorfwettbewerb: Silber mit Sonderpreis “Für die Anlage bzw. Erhalt dorftypischer öffentlicher Flächen”.

2000

Eine Mitgliederversammlung beschließt den Bau eines Dorfhauses.
Abbruch der Grillhütte in Dassiefen.

2001

Scheel erhält Anfang des Jahres die Baugenehmigung. Der erste Spatenstich zum Bau des neuen Hauses erfolgt am 15. März. Aufgrund des fleißigen Einsatzes vieler freiwilliger Helfer kann schon am 8. Juni Richtfest gefeiert werden. Erstmals wird eine Müllsammelaktion durchgeführt. Die Feuerwehr Scheel feiert ihr 110-jähriges Bestehen.

2002

Dorfwettbewerb: Silber und Sonderpreis für die gelungene Gestaltung der Vorgärten.
Am Spielplatz wird eine neue Tischtennisplatte aufgestellt.
Der Wandertag führte zum Fischzuchtbetrieb Rameil.

2003

Neubepflanzungen mit heimischen Sträuchern und Stauden, sowie vorherige Rodungsarbeiten der alten Nadelbäume im Frühjahr verschafften dem Ansehen des Parks ein neues Gesicht.
Nach fast 2 1/2-jähriger Bauzeit wird das “Haus im Park” offiziell eingeweiht. Mit der Fertigstellung konnte nun auch die Bushaltestelle vor den Park an der Kurfürstenstrasse verlegt werden. Das neue Haus ermöglichte dem Verein erstmalig die Veranstaltung eines Seniorentreffs und Adventssingens.
Ab dem 1.6.2003 ist die neue Homepage www.bv-scheel.de online.

2004

Das alte Bushaus an der Eibachstr. wurde abgerissen. Die Wanderung des BV ging in diesem Jahr von Scheel über Eibach, Recklinghausen, Golfplatz Berghausen, Würden und Kaiserau. Zum Start des Dorffestes hat uns ein starkes Gewitter heimgesucht. Die gesamten Tischdekorationen und Freianlagen wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem spielte im Anschluss der Wettergott positiv den Scheelern mit. Am Ende sprach man allgemein von einem gelungenen Fest. Wir gestalteten für den Rosenmontag einen Wagen mit dem Motto “Scheeler Melkstation”.

2005

Scheel nahm erfolgreich am Kreiswettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft“ teil. Wir wurden mit der 2. Preiskategorie bedacht. Sonderpreise erhielten wir von der Stromversorgung Aggertal GmbH für besondere Leistungen bei der Integration von Neubürgern und von Bürger- meister Herrn Dr. Hermann-Josef Tebroke für vorbildliche Zusammenarbeit der Dorfvereine. Für Einlagerungen bauten wir unter Leitung von Jürgen Müller im Park einen gefälligen Holzschuppen.
Eine von Herrn Bruno Steinbach gestiftete Sitzbank wurde auf dem Wendehammer der alten Landstrasse aufgestellt. Der alljährliche Familien- wandertag führte uns nach Jedinghagen.

2006

Es wird auf den ausführlichen Geschäftsbericht 2006/2007 verwiesen!

2007

Es wird auf den ausführlichen Geschäftsbericht 2007/2008 verwiesen!

2008

Es wird auf den ausführlichen Geschäftsbericht 2008/2009 verwiesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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